Hendrikas Seite "Rochusberg 3"


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1912 1900
Geschichte
Die erste Rochus-Kapelle wurde nach dem Pestjahr 1666 erbaut. 1795 wurde sie während der französischen Besetzung des Rheintals zerstört. Der zweite Bau entstand 1814 nach einer vorausgegangenen Typhusepidemie, die von zurückkehrenden Soldaten ausgelöst worden war. Das Rochusfest desselben Jahres wurde durch Goethe ausführlich beschrieben. 1889 wird sie durch Blitzschlag zerstört. Der heutige Bau entstand nach Plänen des Freiburger Dombaumeisters Max Meckel von 1893–1895 in neugotischer Bauweise von der Steinmetzfirma Zeidler & Wimmel aus Berlin. Noch heute wird hier an den beiden letzten Augustwochenenden die achttägige Rochusoktav – begleitet von dem schon zitierten Fest – gefeiert. Die Ausstattung enthält Stücke des 15.–19. Jahrhunderts. Im Hang vorgelagert steht die Bethlehem-Kapelle (Maria-Schnee-Kapelle) aus dem gleichen Jahr. In ihrem Inneren befindet sich der mittelalterliche Sandsteinaltar der alten Bethlehem-Kapelle, die ein Vorgängerbau der Rochus-Kapelle war. (Quelle: Wikipedia)[